GroundRunner-Protokolle sind nützlich zur Behebung von Fehlern bei der Kettenausführung oder zur Überprüfung der Runner-Aktivität. Diese Protokolle werden lokal auf dem Rechner, auf dem der Runner installiert ist, 21 Tage lang in komprimiertem (GZip-)Format gespeichert und können entweder über das Dateisystem oder über eine Chain abgerufen werden.
Anforderungen
- Zugriff auf Chain Builder
- Berechtigungen zum Anzeigen der Arbeitsbereichseinstellungen
- Zugriff auf den Host-Rechner, auf dem GroundRunner installiert ist
Den Installationspfad von GroundRunner finden
Identifizieren Sie zunächst die GroundRunner-Instanz und ihren Installationsort in Workiva.
- Öffnen Sie in Chain Builder die Arbeitsbereichseinstellungen.
- Wählen Sie Runner.
- Suchen Sie Ihre GroundRunner-Instanz.
- Notieren Sie den Pfad unter Installationsort.
Dieser Pfad zeigt, wo Protokolle auf dem Host-Rechner gespeichert werden.
GroundRunner-Protokolle abrufen
Nachdem Sie den Installationspfad gefunden haben, greifen Sie direkt vom Host-Rechner auf die Protokolle zu.
- Melden Sie sich am Rechner an, auf dem GroundRunner installiert ist.
- Navigieren Sie zum Pfad unter Installationsort.
- Öffnen Sie den Log-Ordner.
Protokolldateien
Der Log-Ordner enthält folgende Dateien:
- output.log – die aktuelle Protokolldatei
- output-[Datum].log.gz – archivierte Protokolldateien
Um archivierte Protokolle anzuzeigen, entpacken Sie die .gz-Datei.
Wissenswertes
- GroundRunner-Protokolle werden im Ordner log Ihres GroundRunner-Rechners gespeichert, nicht in Workiva.
- Protokolle können manuell oder über eine Chain abgerufen werden; für den manuellen Abruf benötigen Sie jedoch direkten Zugriff auf das Host-System.
- Archivierte Protokolle liegen im komprimierten (.gz-)Format vor und müssen vor der Ansicht extrahiert werden.
- Das Protokollformat wurde in Version 9.21.01 aktualisiert und nutzt nun tabgetrennte Werte pro Zeile.
Das neue Muster lautet:<Zeitstempel> <Level> <Nachricht> <JSON-Kontext>
Das alte Musterlevel=wird nicht mehr verwendet.